Pallywood

Pallywood ist eine im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt als politisches Schlagwort entstandene Bezeichnung für eine Bild- und Filmberichterstattung, bei der Palästinenser mithilfe gestellter Szenen gewaltsame israelische Übergriffe auf die palästinensische Zivilbevölkerung vorgetäuscht haben sollen, um die Weltöffentlichkeit gegen Israel einzunehmen.

Das ist die Definition von Wikipedia und Beispiele dafür gibt es viele. Beginnen wir mit dem letzten Blockbuster aus Pallywood, der „Friedensflotte“. Man muss zugeben, dass es ein echtes Meisterwerk war, das Spielberg nicht hätte besser inszenieren können. Man nahm einige Friedensaktivisten mit auf die Schiffe, die ansonsten gewaltbereite Islamisten transportierten, und natürlich die Spenden für Gaza, die aus abgelaufenen Medikamenten und anderen Dingen bestanden, die die Hamas Regierung Gazas noch nicht einmal annehmen wollte. Da Israel den Nachschub an Waffen und Soldaten für Gaza mit der Seeblockade abriegeln will und der dringende Verdacht bestand, dass sich diese an Bord der „Friedensflotte“ befanden, musste es zu einer Auseinandersetzung zwischen israelischen Sicherheitskräften und den Aktivisten an Bord kommen. Die ganze Welt war also eingeladen zu sehen wie Israels Soldaten ein Schiff angreifen, das irgendwie mit dem Wort „Frieden“ assoziiert wird. Das Drehbuch war schon im Voraus geschrieben, es gab Märtyrer an Bord, die bereit waren ihr Leben im Kampf gegen Israel zu lassen und es gab israelische Soldaten, die angreifen mussten, da das Boot trotz aller Warnungen Kurs auf Gaza hielt. Das Ergebnis war ein packender Actionfilm, mit echten Toten und der klassischen gut gegen böse Handlung.

Ein weiterer Klassiker aus Pallywood ist die wöchentliche Demonstration in Bilin, einem arabischen Dorf in der Westbank. Jede Woche treffen sich „Friedensaktivisten“ um gegen eine Straße zu demonstrieren, die durch dieses Dorf führt. Und Jede Woche kommt es zu zusammenstößen mit der israelischen Armee, die diese Straße sichert. Wenn sich eine Seite „Friedensaktivisten“ nennt und es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kommt, muss die andere Seite zwangsläufig das Gegenteil von Friedensaktivisten sein. Es gibt auch wirklich jede Woche Bilder mit verletzten Arabern, mit Tränengasbeschuss, mit weinenden Frauen und allem was dazu gehört. Was jedoch nie gezeigt, oder erwähnt wird, ist dass die Demonstranten gar nicht friedlich sind! Sie kommen schon mit Wurfgeschossen und Taschen voller Steine zur Demo. Ich war selbst mehrere male auf den Demos in Nilin und die Soldaten schießen nur wenn der Steinhagel der „Friedensaktivisten“ zu gefährlich für sie wird. Eine friedliche Demonstration, wie sie oft im Land vorkommt, wird nicht von Soldaten beschossen, wir sind hier ja nicht im Iran. Vor einigen Monaten jedenfalls hatten die Produzenten der Nilin Serie eine neue Idee, denn es lief gerade der Film Avater im Kino und die ganze Welt fühlte mit, wie die friedlichen Außerirdischen von den bösen Menschen unterdrückt wurden. Also dachten sich die Produzenten von Nilin, das ein Remake dieses Kassenschlagers auch ihren Zwecken nützen könnte. Sie verkleideteten sich daraufhin als Avatare und wenn die Israelis zurückschießen würden, hätten sie genau die Bilder, die sie brauchten. Jeder, der den original Avatar gesehen hatte, würde also sofort wissen, worum es in Nilin geht, um die Zerstörung einer friedlichen Welt durch Eindringlinge, die dort überhaupt nichts zu suchen haben:
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Dies sind nur einige Beispiele aus der Traumfabrik Pallywood, prinzipiell kann man ruhig davon ausgehen, dass die Realität genau das Gegenteil von dem ist, was die arabischen Studios behaupten und zeigen. Zum Beispiel sollte man den Begriff „Friedensflotte“ als „Kriegsflotte“ verstehen und genauso „Friedensaktivisten“ als „Kriegsaktivisten“. Auch umgekehrt, wenn Israel „Kriegstreiber“ genannt wird, ist es nicht schwer das richtige Wort einzufügen um bei der Wahrheit zu landen.
Und zum Schluss noch ein Film, der einen Blick hinter die Kulissen Pallywoods wirft:


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