Neue Serie: Zehn Gründe warum der Konflikt um Israel ein übernatürlicher ist.
Published November 25th, 2009 in Allgemein.Das ist der zweite Teil der neuen Serie. Wer den ersten Teil schon gelesen hat, kann einfach etwas runterscrollen.Â
Im Konflikt um Israel gibt es einige Besonderheiten, die ihn von anderen Konflikten auf der Welt unterscheidet. Rabbi Ken Spiro hat zehn dieser Besonderheiten benannt und mit Zitaten belegt. Ich möchte sie hier vorstellen und diskutieren. Ich kann schon verraten, dass die Schlussfolgerung der Analyse Rabbi Spiros darauf hinausläuft, dass es sich bei diesem Konflikt um eine übernatürliche Sache handelt. Es geht also wieder einmal um die Juden. Hierzu ein erstes Zitat:„Der Hass auf Juden ist der stärkste Hass der Menschheit. Während es immer Hass gegen andere Gruppen gab, war keiner so universell, so tief, oder so dauerhaft.“ Dennis Prager und Joseph Telushkin „Why the Jews: The reason for anti-Semitism.
Dass es Antisemitismus gibt, ist keine Frage, und dass es ihn schon seit sehr langer Zeit gibt auch. Aber warum gibt es ihn? Rückblickend sehen wir, dass die Anschuldigungen gegen Juden, zum Beispiel dass sie Kinderblut zum Mazzebacken brauchen, nicht stimmen. Juden werden also nicht wegen wirklichen Gründen gehasst, es verbrigt sich etwas anderes dahinter. Ein weiteres Zitat vermittelt eine Idee davon, was vielleicht der unbewusste, wahre Grund des Antisemitismus ist: „Denn die Juden sind schon lange in revolte, nicht nur gegen die Römer, sondern gegen die Menschheit; und eine Nation, die sich abschottet und ihr Leben unvereinbar macht, die nicht mit dem Rest der Menschheit die Genüsse Tafel, die Feierlichkeiten, oder ihre Opfer teilt, ist von uns weiter entfernt, als Sura, oder Bactra im weit entfernten Indien.“ Philostratus 170 – 247.
Die Juden wollen also nicht mitspielen bei den lustigen Spielen der anderen Völker und werden deswegen nicht gemocht. Warum nicht? Denken die Juden, sie sind etwas besseres? Hinzu kommt, dass in der Bibel immer wieder erwähnt wird, dass die Juden das auserwählte Volk sind, Gottes liebstes Kind und ähnliches. Man kann es sich vielleicht so vorstellen wie bei einem Jungen auf dem Schulhof, der die Spiele der Anderen doof findet und lieber am Rande sitzt und ein Buch liest. Die Pöbel unter den Kindern werden ihn natürlich nicht lange dort sitzen lassen, sondern sie beginnen ihn zu ärgern. Würde man sie fragen, warum sie es tun, kämen sie mit allen möglichen Gründen.Aber ist die Kritik an Israel automatisch Antisemitismus, und hat es überhaupt etwas damit zu tun, dass es sich hier um einen jüdischen Staat handelt? Kritik an Israel ist natürlich erlaubt, aber wenn unbewusste Vorstellungen, wie bei den Kindern auf dem Schulhof, hinzukommen, sollte man sich schon über mögliche Hintergedanken im klaren sein. Um einige Knoten in unseren Gedankengängen zu lösen, helfen die zehn Punkte von Rabbi Spiro. Es wird also eine neue Serie auf dieser Website geben, in der jeder Beitrag auf einen der zehn Punkte eingeht. Â
1)    Israel ist das einzige Land auf der Welt, dessen nationale Identität als rassistisch und illegal definiert wird.Im Jahre 1975 verabschiedete die UN eine Resolution, die Zionismus als Rassismus definiert. Diese Resolution kam vor allem durch eine Mehrheit der arabischen Stimmen in der UN zustande. Siehe Karte:Â
 1991 wurde die Resolution nach langen und schwierigen Bemühungen wieder zurückgenommen, aber der Schaden war schon angerichtet und heute ist der Begriff Zionismus allgemein negativ bewertet. Dabei steht Zionismus für die Rückkehr der Juden nach Israel, was kein neues Phänomen ist, sondern sich durch die Geschichte der Menschheit zieht seitdem die Juden im Jahre 72 aus Ihrer Heimat vertrieben wurden. Schon bevor es den Islam gab, träumten die vertriebenen Juden davon, in ihr Land zurückzukehren. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurde diese Selbstverständlichkeit als Zionismus betitelt und im Jahre 1975 schließlich als rassistisch erklärt. Was für eine Chuzpe!
Wie kommt solch eine Resolution zustande, die offensichtlich eine Lüge ist? Und wie können die vereinten Nationen so etwas unterstützen und propagieren? Die Beantwortung der ersten Frage ist einfach, aber schwer zu schlucken, denn es klingt wie typisch jüdische Paranoia. Wie den Bemühungen Irans, den Holocaust zu leugnen, werden hier ganz einfach Tatsachen verdreht, oder einfach umgeschrieben. Die Feder bei diesen Märchen führen islamische Prediger und „Universitätsprofessoren“ wie bei memri.org sehr gut zu sehen ist (es gibt dort Videos von Predigten und Vorlesungen in islamischen Universitäten). Hier ein Beispiel:
Zur Beantwortung der zweiten Frage, reicht ein Blick auf die obere Karte. Mann sieht hier deutlich, dass der Ostblock und die moslemischen Staaten diese unglückliche Resolution 3379 durch die UN gedrückt haben. Mögen da politische oder ideologische Interessen eine Rolle gespielt haben? Man erkennt hier deutlich wie nutzlos die UN ist und wie einfach sie missbraucht werden kann. Was ist der Nutzen einer Organisation, die sich als Vertreterin aller Nationen sieht, aber von einer handvoll Wegelagerern so einfach manipuliert werden kann? Eine Frage bleibt aber. Es gibt doch noch so viele andere Konflikte auf der Welt, aber nirgends sieht man so eine Koalition von Kräften und solch eine Verdrehung der Wahrheit. Seit Gründung des jüdischen Staates entflammt hier die Weltpolitik und eine ganze Religion stellt sich ihm entgegen. Was steht wirklich hinter dieser extremen Feindseligkeit und dem dreisten spinnen von Lügengeschichten?Â





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