Im Konflikt um Israel gibt es einige Besonderheiten, die ihn von anderen Konflikten auf der Welt unterscheidet. Rabbi Ken Spiro hat zehn dieser Besonderheiten benannt und mit Zitaten belegt. Ich möchte sie hier vorstellen und diskutieren. Ich kann schon verraten, dass die Schlussfolgerung der Analyse Rabbi Spiros darauf hinausläuft, dass es sich bei diesem Konflikt um eine übernatürliche Sache handelt. Es geht also wieder einmal um die Juden. Hierzu ein erstes Zitat:„Der Hass auf Juden ist der stärkste Hass der Menschheit. Während es immer Hass gegen andere Gruppen gab, war keiner so universell, so tief, oder so dauerhaft.“ Dennis Prager und Joseph Telushkin „Why the Jews: The reason for anti-Semitism.Dass es Antisemitismus gibt, ist keine Frage, und dass es ihn schon seit sehr langer Zeit gibt auch. Aber warum gibt es ihn? Rückblickend sehen wir, dass die Anschuldigungen gegen Juden, zum Beispiel dass sie Kinderblut zum Mazzebacken brauchen, nicht stimmen. Juden werden also nicht wegen wirklichen Gründen gehasst, es verbrigt sich etwas anderes dahinter. Ein weiteres Zitat vermittelt eine Idee davon, was vielleicht der unbewusste, wahre Grund des Antisemitismus ist:„Denn die Juden sind schon lange in revolte, nicht nur gegen die Römer, sondern gegen die Menschheit; und eine Nation, die sich abschottet und ihr Leben unvereinbar macht, die nicht mit dem Rest der Menschheit die Genüsse Tafel, die Feierlichkeiten, oder ihre Opfer teilt, ist von uns weiter entfernt, als Sura, oder Bactra im weit entfernten Indien.“ Philostratus 170 – 247.Die Juden wollen also nicht mitspielen bei den lustigen Spielen der anderen Völker und werden deswegen nicht gemocht. Warum nicht? Denken die Juden, sie sind etwas besseres? Hinzu kommt, dass in der Bibel immer wieder erwähnt wird, dass die Juden das auserwählte Volk sind, Gottes liebstes Kind und ähnliches. Man kann es sich vielleicht so vorstellen wie bei einem Jungen auf dem Schulhof, der die Spiele der Anderen doof findet und lieber am Rande sitzt und ein Buch liest. Die Pöbel unter den Kindern werden ihn natürlich nicht lange dort sitzen lassen, sondern sie beginnen ihn zu ärgern. Würde man sie fragen, warum sie es tun, kämen sie mit allen möglichen Gründen.
Aber ist die Kritik an Israel automatisch Antisemitismus, und hat es überhaupt etwas damit zu tun, dass es sich hier um einen jüdischen Staat handelt? Kritik an Israel ist natürlich erlaubt, aber wenn unbewusste Vorstellungen, wie bei den Kindern auf dem Schulhof, hinzukommen, sollte man sich schon über mögliche Hintergedanken im klaren sein. Um einige Knoten in unseren Gedankengängen zu lösen, helfen die zehn Punkte von Rabbi Spiro. Es wird also eine neue Serie auf dieser Website geben, in der jeder Beitrag auf einen der zehn Punkte eingeht.
Ab dem nächsten Beitrag.





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