Der

Vor einigen Tagen war ich bei meinen israelischen Nachbarn und hörte dort eine sehr interessante Diskussion, die ich hier noch einmal wiedergeben möchte. Ich war zu Besuch bei Matanja, einem Studenten der Fotografie. Auch Ophir war da, der auch ein Fotograf ist und Miriam, die mit Matanja bei einer Fotoagentur arbeitet. Miriam kam vor kurzem aus Schweden um in Israel zu leben und als Fotografin zu arbeiten. In diesem Beruf hat man hier viel zu tun, denn es passiert immer etwas, das ein Foto wert ist. Leider sind es meist keine positiven Bilder, denn der Konflikt mit den Arabern ist das wichtigste Thema für die internationalen Medien, die in Israel vertreten sind. Und auch um dieses Thema ging das Gespräch der drei Fotografen. Sie schauten sich im Internet die Bilder ihrer Agentur an (www.flash90.com) und verglichen Fotos die Israelis aufgenommen hatten, mit denen von arabischen Mitarbeitern. Dabei erklärte Matanja Miriam, die noch nicht so lange hier arbeitet, dass es einen gewaltigen Unterschied zwischen diesen Fotos gibt. Es klang ungefähr so: „Wir sehen bei jedem Einsatz, dass die Palästinenser eine Show für die Fotografen veranstalten. Sobald sie Fotografen sehen, beginnen Frauen zu weinen, Kinder werden mit Kerzen vor die Kameras positioniert und man versucht die israelischen Soldaten als gemeine Unterdrücker darzustellen.“

Das Problem und die Versuchung für israelische Fotografen ist, dass solche Bilder, die von den Palästinensern gesteuert werden, sehr spektakulär sind und ein gutes Motiv darstellen. Wenn man sie aber benutzt, wird man als Fotograf selbst von den Palästinensern benutzt, deren Ziel die Zerstörung Israels, also der Heimat Matanjas und seiner Freunde, ist. Man muss also sehr vorsichtig sein und das Theater von der Wirklichkeit unterscheiden, was nicht immer leicht ist und was weniger spektakuläre Bilder einbringt. Matanja erzählte von seinem Mitbewohner Abir, der auch Fotograf ist, dass er einmal so eine vorgespielte Szene fotografiert hatte. Dieses Foto wurde in der New York Times veröffentlicht, was ein großer Erfolg für Abir war. Er war sich aber sehr bewusst, dass sein erfolgreiches Foto nicht die Realität wiederspiegelte und er sogar sein Vaterland verraten hatte, indem er es veröffentlichen ließ. Dieser berufliche Erfolg nagte an Abir, der sich große Vorwürfe machte, er hatte Israel für Ruhm und Dollars verkauft. Er schwor sich jedoch so etwas nie wieder zu tun, was aber auch keine Lösung des Problems ist, denn es gibt ja auch arabische Fotografen, die sich hungrig auf solche gespielten Szenen stürzen und sie dann veröffentlichen, was wiederum der internationalen Gemeinschaft ein sehr negatives Bild Israels gibt und andererseits den Palästinensern ihre geliebte Opferrolle ermöglicht.

weinende Palästinenser

Palästinensische Frauen schütten Kieselsteine auf isr

Nach der Analyse einiger weiterer Fotos wendete sich das Gespräch einem anderen interessanten Thema zu. Ophir machte gerade eine Schulung zum Sicherheitsmann, da er als Fotograf zu wenig Geld verdient. Er erzählte von echten Videos, die den Teinehmern des Seminars gezeigt wurden und in denen man sehen konnte wie Terroristen Menschen auf offener Straße töteten. Die Aufgabe der Teilnehmer war es, die Terroristen zu erkennen bevor sie zur Tat schritten. Ophir erzählte vom ersten Video, in dem der Terrorist sehr leicht zu erkennen war. Er lief ziellos durch die Altstadt Jerusalems und wirkte sehr nervös. Dann kamen ihm drei religiöse Juden entgegen, der Terrorist holte ein riesiges Messer unter seiner Jacke hervor und stach auf sie ein. Zwei Juden tötete er sofort und mit dem Dritten entwickelte sich ein Kampf, den der Jude verlor, auch er lag jetzt blutig auf der Straße. Seelenruhig entfernte sich der Terrorist mit dem blutigen Messer in der Hand von seinen Opfern, die arabischen Passanten hielten ihn nicht auf, sondern riefen ihm zu, sich zu beeilen bevor die Polizei eintreffen würde. Nach einigen Metern drehte sich der Terrorist noch einmal um, ging zurück zu den Juden, stach mit voller Kraft sein Messer in eines der Opfer, ließ es dort stecken und ging davon. Miriam und ich waren geschockt als wir das hörten und auch die Augen von Ophir wurden feucht, er sah die Bilder wahrscheinlich gerade noch einmal vor seinem geistigen Auge. Miriam fragte wann das gewesen sei und ob sie sich an diesen Vorfall erinnern würden, aber Matanja lachte nur und sagte, dass es so viele davon gibt, man könne sich nicht an alle erinnern.

Ophir erzählte von dem nächsten Video, bei dem man den Terroristen überhaupt nicht erkennen konnte. Diesmal spielte sich die Szene vor dem Damaskus Tor der Altstadt Jerusalems ab. Man sah eine Kreuzung mit viel Verkehr und einigen Verkehrspolizisten. Plötzlich, wie aus dem Nichts, sieht man eine Hand mit einem Messer an der Kehle eines israelischen Verkehrspolizisten, die schnell einen Schnitt macht und wieder in der Menge verschwindet. Der Polizist war sofort tot und lag in einer Blutlache mitten auf der Straße. Hier musste Ophir, der gerne den coolen Israeli spielt, schon schlucken beim erzählen, seine Stimme senkte sich und er schien einen Klos im Hals zu haben. Was ihm sehr zu schaffen machte war die Tatsache, dass man diesen Terroristen überhaupt nicht ausmachen konnte. Es war also egal wie gut man geübt, oder wie vorsichtig man ist, es kann jeden jederzeit treffen und man kann nichts dagegen tun.  


3 Responses to “Der”

  1. 1 Jeogarlor

    In Starcraft, a mecca of Korea University has discovered that computer addiction can heal - ostensibly in Starcraft - with antidepressants. These usually come in depression, panic attacks, phobias and much more used.
    Starcraft addiction seems to represent a serious problem in Korea. The Department of Psychiatry, Chung Ang University found in a study that video games can be and in the case of the study ostensibly cured Starcraft addiction with large doses of bupropion. It is a dopamine and norepinephrine inhibitor that is normally used as an antidepressant. This mainly depression, obsessive-compulsive disorders and panic attacks, phobias, eating disorders, chronic pain, withdrawal syndrome, lethargy, insomnia and more are discussed (45901vbe).
    The University of Chung Ang underwent eleven o’clock Starcraft-addicted Koreans this treatment. After six weeks of the study authors reported the first success. The desire of the players was therefore decreased by 23.6 percent, while the playing back of the subjects in their favorite game by 35.5 percent went.

  2. 2 the impossible quiz

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  3. 3 Brovardoor

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